| Mo. | 18. Mai. | 18:00 Uhr | OMU (Tickets) |
Inhalt:
Terry Gilliams Brazil entwirft eine düstere, grotesk-satirische Zukunftsvision: Der unscheinbare Bürokrat Sam Lowry arbeitet in einem totalitären Staat, der von allgegenwärtiger Überwachung, kafkaesker Bürokratie und technischer Absurdität geprägt ist. Während er sich in Tagträumen als geflügelter Held verliert und von einer unbekannten Frau fantasiert, löst ein banaler Verwaltungsfehler eine fatale Verwechslung aus. Sam gerät in ein Netz aus Kontrolle, Repression und Widerstand – und verliert zunehmend den Halt zwischen Realität und Illusion, bis seine Flucht eine bittere Wendung nimmt.
Hintergrund:
Was geschieht, wenn das (Straf-)Recht zum unkontrollierten Machtinstrument wird? Was bedeutet die Unberechenbarkeit von Recht für das Individuum? Wie sieht totalitäre Herrschaft aus? Und welche Medien der Überwachung und Kontrolle kommen dabei zum Einsatz?
Im Mittelpunkt dieser Filmreihe stehen filmische Dystopien des (Straf-)Rechts: von „Der Prozess" und „1984" über „Brazil" bis hin zu „Minority Report", „Gattaca", „Children of Men" und „Snowpiercer". Über das Medium Film wird sichtbar, was sich in juristischen Texten nur schwer vermitteln lässt: die Allgegenwart von Überwachung, die Fragilität von Freiheit und die Ohnmacht des Individuums.
Die Reihe ist eine Kooperation zwischen den Rechts- und Medienwissenschaften sowie dem kommunalen Kino der vhs bochum und endstation.kino. Gemeinsam analysieren wir filmische Perspektiven auf Entgleisungen des Rechts und fragen, welchen Beitrag Filme dazu leisten können, Entwicklungen unserer Gegenwart sichtbar zu machen und kritisch zu reflektieren.
Der Einritt beträgt 6,00 Euro.
| Land: | Großbritannien |
| Entstehungsjahr: | 1985 |
| Regie: | Terry Gilliam |
| Darsteller: | Jonathan Pryce, Robert De Niro, Kim Greist |
| Filmlänge: | 132 |
| FSK: | 12 |
| Weiteres: | Englisch mit deutschen Untertiteln |
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