| Di. | 16. Jun. | 18:15 Uhr | OMU (Tickets) |
Inhalt:
„Der Perlmuttknopf" widmet sich der Geschichte Chiles – von den indigenen Völkern Patagoniens bis zu den Verbrechen der Militärdiktatur. Im Zentrum steht als verbindendes Element das Wasser. Der fließende Rhythmus des Ozeans verbindet Archivmaterial, eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und persönliche Stimmen – darunter Guzmáns eigene – zu einem facettenreichen filmischen Essay.
Einführung: Jörn Etzold (Ruhr-Universität Bochum)
Hintergrund:
Filmreihe: Hinterlands of Modernity. Infrastrukturszenen/Film
Filme haben seit Beginn des Kinos immer wieder große Infrastruktursysteme in Szene gesetzt. Unzählige Werke handeln von Eisenbahnen, Häfen, Rohstoffabbau, Autos, Schiffen oder Telefonen. Die Reihe nimmt eine spezifische Facette der filmischen Auseinandersetzung mit Infrastrukturen in den Blick: die verdrängten sozialen Räume, neu entstehenden Brachflächen, Nischen und Peripherien, kurz: das „Hinterland", das moderne Infrastrukturen des 20. Jahrhunderts hervorgebracht haben. Vier Filme widmen sich dieser anderen Seite unserer Infrastruktur-Moderne, die sich in ganz unterschiedlichen Regionen beobachten lässt: in einer europäischen Großstadt, im US-amerikanischen Rust Belt, an der chilenischen Pazifikküste und am chinesischen Fluss Jangtsekiang. Die Filme werden von Expert*innen vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert. Die Reihe findet begleitend zu einem Masterseminar zu Infrastrukturen im Film an der Ruhr-Universität Bochum statt.
| Land: | Frankreich, Chile, Spanien |
| Entstehungsjahr: | 2015 |
| Regie: | Patricio Guzmán |
| Filmlänge: | 82 |
| FSK: | 12 |
| Weiteres: | Spanisch mit deutschen Untertiteln |
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Spiel [6624]13
Kinder [1816]5
OMU [4601]24
OV [2299]24
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