Die rote Linie -

Widerstand im

Hambacher Forst

ab Do 23. Mai 2019

Spielzeiten

Do.23. Mai.19:00 Uhr
Fr.24. Mai.19:00 Uhr
Sa.25. Mai.19:00 Uhr
So.26. Mai.19:00 Uhr
Mo.27. Mai.20:00 Uhr
Di.28. Mai.20:00 Uhr
Mi.29. Mai.20:00 Uhr

Im Anschluss an die Vorführung am 23.05. begrüßen wir zum Gespräch Marla, eine Aktivistin von Fridays for Future Bochum und den Klimaaktivisten Daniel Hofinger, aktiv bei der Initiative Ende Gelände. Die Bochumer Greenpeace-Gruppe bietet ab 18.30 Uhr vor und nach dem Film Informationen zur Energiegewinnung, zu Stromanbietern und zum Thema Wald.

 

Der Kampf um den Hambacher Forst, das Ringen um den Ausstieg aus der Kohleverstromung und der wachsende öffentliche Widerstand – Der Film von Karin de Miguel Wessendorf erzählt eine David-gegen-Goliath-Geschichte, die weit über den lokalen Austragungsort hinaus reicht, seit ihren Anfängen 2015.

 

Der Konflikt: Der Energieriese RWE will sein Interesse durchsetzen und den Hambacher Forst roden, um so seinen benachbarten Braunkohletagebau weiter auszubauen. Doch die Aktivisten des Waldes wollen den letzten grünen Fleck in der Gegend erhalten. Es folgte in den letzten Jahren eine Auseinandersetzung, bei dem es um viel mehr geht als um die mit 500 Hektar überschaubar große Waldfläche. Es geht um den Ausstieg aus der Energieversorgung durch Kohle insgesamt, um den Abriss von Dörfern, um den Ausbau erneuerbarer Energien und nicht zuletzt um politische Teilhabe.

 

Der Film: Bereits seit 2015, angefangen bei ihren einzelnen Protestaktionen bis hin zu den bald bundesweit bekannten Protesten gegen die Abholzung des Waldes, begleitet die Filmemacherin Karin de Miguel Wessendorf die Umweltschützer und erzählt nun die Geschichte der Widerstandskämpfer. Karin de Miguel Wessendorf nimmt das Filmpublikum mit in die äußere und innere Entwicklung ihrer Protagonisten, dem Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und dem Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Kohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.

 

ENDSTATION.ZUKUNFT

In der Reihe Endstation.Zukunft zeigen wir aktuelle Filme mit Bezug auf ökologisch und gesellschaftspolitisch besonders brisante Themen - bei denen notwendige strukturelle Weichenstellungen für unser künftiges Zusammenleben durchscheinen.

 

Land: Deutschland
Entstehungsjahr: 2019
Regie: Karin de Miguel Wessendorf
Buch: Karin de Miguel Wessendorf
Filmlänge: 115 min
Europa Cinemas Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen FFA - Filmförderungsanstalt trailer trailer
 

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