Lo Que Queda En El

Camino

ab Mi 2. Februar 2022

Spielzeiten

Mi.02. Feb.20:00 UhrOMU (mit engl. Untertiteln)

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch statt.

2018 machten sich Tausende Menschen aus Lateinamerika auf den Weg. Gemeinsam flohen sie vor Perspektivlosigkeit, Armut und Gewalt Richtung USA. Auch die alleinerziehende Mutter Lilian aus Guatemala wagte es, ihren gewalttätigen Ehemann zu verlassen. Die Karawane war ihre einzige Chance, den Kraftakt zu schaffen. Dennoch: 4.000 Kilometer mit vier kleinen Kindern zu Fuß, per Anhalter und auf „La Bestia“, dem Güterzug gen Norden, bleiben lebensgefährlich.


Der Film setzt der medialen Berichterstattung einen sensiblen Blick entgegen, der sich ganz bewusst auf eine Familie konzentriert. Er registriert unfassbare Härten, aber auch große Hilfsbereitschaft, Lilians Durchhaltevermögen und ihre Fähigkeit, die Strapazen für ihre Kinder – zumindest manchmal – wie eine Abenteuerreise wirken zu lassen. Doch trotz aller Leichtigkeit bleibt die Anstrengung genauso präsent wie die Tatsache, dass die USA zeitgleich eine Mauer errichten, die jeden Grenzübertritt verhindern soll. Als Lilian und ihre Kinder nach Wochen der Angst an der Grenze ankommen, bricht sie zusammen. Plötzlich stellt sich die Frage, ob ihr Ziel wirklich dieses reiche Land ist. Ganz offensichtlich kam Lilian auf dem beschwerlichen Weg etwas abhanden: Die Angst ist einem neuen Selbstbewusstsein gewichen. (Luc-Carolin Ziemann, DOK Leipzig)

 

Im Rahmen vom "Stranger Than Fiction - dokumentarfilmfest #24"

Land: D | MEX
Entstehungsjahr: 2021
Regie: Jakob Krese & Danilo do Carmo
Buch: Jakob Krese & Danilo do Carmo
Filmlänge: 93 Min.
FSK: n.b.
Europa Cinemas Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen FFA - Filmförderungsanstalt trailer trailer
 

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Spiel [6352]7

Kinder [1729]2

OMU [4135]14

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