| Di. | 19. Mai. | 18:15 Uhr | OMU (Tickets) |
Inhalt:
In „Mein Onkel" prallen zwei Welten aufeinander: Die sterile, hochtechnisierte Moderne des Neubaugebiets, in der der neunjährige Gérard aufwächst, und der chaotische Charme des alten Stadtviertels, in dem sein Onkel wohnt. Monsieur Hulot steht mit der Technik auf Kriegsfuß und bringt den elektrifizierten Alltag von Gérards Eltern gehörig durcheinander. Tatis größter Erfolg ist überwiegend mit Laiendarstellern besetzt und wurde mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.
Einführung: Oliver Fahle, Felix Hasebrink, Jennifer Wermuth (Ruhr-Universität Bochum)
Hintergrund:
Filmreihe: Hinterlands of Modernity. Infrastrukturszenen/Film
Filme haben seit Beginn des Kinos immer wieder große Infrastruktursysteme in Szene gesetzt. Unzählige Werke handeln von Eisenbahnen, Häfen, Rohstoffabbau, Autos, Schiffen oder Telefonen. Die Reihe nimmt eine spezifische Facette der filmischen Auseinandersetzung mit Infrastrukturen in den Blick: die verdrängten sozialen Räume, neu entstehenden Brachflächen, Nischen und Peripherien, kurz: das „Hinterland", das moderne Infrastrukturen des 20. Jahrhunderts hervorgebracht haben. Vier Filme widmen sich dieser anderen Seite unserer Infrastruktur-Moderne, die sich in ganz unterschiedlichen Regionen beobachten lässt: in einer europäischen Großstadt, im US-amerikanischen Rust Belt, an der chilenischen Pazifikküste und am chinesischen Fluss Jangtsekiang. Die Filme werden von Expert*innen vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert. Die Reihe findet begleitend zu einem Masterseminar zu Infrastrukturen im Film an der Ruhr-Universität Bochum statt.
| Land: | Italien, Frankreich |
| Entstehungsjahr: | 1958 |
| Regie: | Jaques Tati |
| Darsteller: | Jacques Tati, Jean-Pierre Zola, Adrienne Servantie |
| Filmlänge: | 116 |
| FSK: | 6 |
| Weiteres: | Französisch mit deutschen Untertiteln |
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