The House That Jack

Built

ab Mi 19. Januar 2022

Spielzeiten

Mi.19. Jan.20:00 Uhr (Tickets)

Vor dem Film wird es eine kurze Einführung geben im Anschluss gibt es noch die Möglichkeit zum Austausch.

Der Regisseur Lars von Trier glaubt als Katholik an den Teufel und sein Teufel heißt Jack.
Jack ist ein wirklich übler Bursche, deshalb ist der Film auch erst ab 18 Jahren freigegeben.  Jacks Gegenspieler ist Verge, der wenig beeindruckt von den Taten Jacks ist und ihn zur Hölle begleitet. So ungeheuerlich die gezeigten Taten auch sind, sie werden durch die kollektiven Verbrechen des 20. Jh. bei weitem übertroffen. Von Trier weist darauf direkt hin, lässt Jack aber auch ganz nebenbei eine Hinrichtungsmethode der deutschen Wehrmacht kopieren, um wie diese Munition zu sparen. Ein Wettbewerb des Teuflischen, den Jack nicht gewinnen kann. Seine unermüdlichen Versuche jedoch, ein wahrer Teufel zu sein, eröffnen den Blick auf viele gesellschaftliche Missstände.

Bioskopisch betrachtet: Die RiR-Filmreihe „Tod und Teufel“
RiR (Religionsfrei im Revier) möchte mit der Filmreihe „Tod und Teufel“ drei Filme vorstellen, deren Hauptpersonen krass außergewöhnliche Moralvorstellungen an den Tag legen, die allesamt nicht den Werten einer humanistischen Ethik entsprechen, aber von der Gesellschaft sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Über ihren hohen Unterhaltungswert und die große ästhetische Qualität hinaus regen diese drei Filme zum Nachdenken über grundsätzliche Fragen an. Es geht bei „Tod und Teufel“ also um „Gut und Böse“ und darum, ob diese Einteilung überhaupt Sinn ergibt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Religionsfrei im Revier.

Land: DK/S/F/D
Entstehungsjahr: 2018
Regie: Lars von Trier
Buch: Lars von Trier
Darsteller: Matt Dillon, Uma Thurman, Riley Keough, Bruno Ganz, Ed Speleers, Siobhan Fallon Hogan
Filmlänge: 152 Min.
FSK: 18
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